Ein Treffen mit den ehemaligen Mitschülern, 25 Jahre nach dem Abitur 1983 an der HTS...

21.07.2008 Von: Thomas Holtz

Dieser Wunsch wurde Ende 2007 an die Organisatoren von „Abi 1983 – 20 Jahre danach“ herangetragen. Nach beharrlichem Drängeln einer einzelnen Dame traten Dirk Borrmann und Thomas Holtz wieder an, suchten Namen und Adressen zusammen und riefen unter dem Motto
„Abi 1983 – 25 Jahre später („Mann, bist Du alt!“)“

nach Husum. Rund 35 Ehemalige des Abijahrganges 1983, ergänzt durch einige langjährige Mitstreiter, die es später geschafft haben, trafen sich am 07.06.2008 an der HTS und ließen sich durch die neugestalteten Räume führen. Auch einige unserer ehemaligen Lehrer nutzten die Chance auf ein Wiedersehen und zeigten uns mit Stolz oder Staunen, wie sich die alte Schule verändert hatte. Architektur und Ausführung traf nicht überall auf Gegenliebe, aber eine erheblich gewachsene Schule mit dem Ziel der „Offenen Ganztagsschule“ stellt andere Ansprüche an das Gebäude als zu unserer Zeit. Das die schon damals (ab 1974) nicht rückenschonenden Stühle des PZ jetzt als normale Bestuhlung der Biologieräume dienen, war nur einer der Punkte, bei denen so manchem Zweifel an der Weisheit der Verantwortlichen kamen.
Nachdem nun alle Namen und Gesichter zugeordnet, („An Dein Gesicht kann ich mich gar nicht erinnern?“  „Dann denk mal an Deinen Mathekurs, ich war damals der Lehrer....“), Erinnerungen an Räume und Tätigkeiten in denselben aufgefrischt und die ersten „Was machst Du denn heute und wo und mit wem und warum nicht mehr da und mit dem“ ausgetauscht waren, ging es in das Thomas Hotel am Zingel und dort so richtig los.
Die anfängliche Enttäuschung über die, die nicht gekommen waren, wich schnell der Freude über das Gespräch mit denen, denen das Treffen wichtig war. Obwohl sich einige tatsächlich 25 Jahre nicht gesehen hatten, kam bald die alte Vertrautheit auf, als ob wir buchstäblich erst gestern auseinandergegangen wären. Das italienische Büfett ließ kaum Wünsche offen, die Fotoalben von Lothar Knoll aus Quinta und Quarta weckten Erinnerungen an ganz alte Zeiten. Für die Interessierten gab es noch signierte Kunstwerke von Friedrich „Tom“ Laubengeiger. Insgesamt war aber hauptsächlich das Leben nach der Schule das Thema des Tages, Klatsch und Tratsch über Lehrer und nicht anwesende Mitschüler hielten sich in Grenzen. Es ist schon erstaunlich, mit welchen Dingen man nach dem Abitur in einer norddeutschen Kleinstadt seinen Lebensunterhalt verdienen kann.
Zu später Stunde wurde dann Dirk und Thomas nach rührenden Dankesworten für die diesjährige Organisation das Versprechen abgenommen, sich zu gegebener Zeit um „30 Jahre Abi 1983“ zu kümmern. Das lockere und trotzdem sehr intensive Treffen nach so langer Zeit ließ bei allen den Wunsch nach einem Wiedersehen in spätestens 5 Jahren aufkommen.
Der Aufwand hatte sich gelohnt, vielen Dank, daß Ihr da wart. Pech für Euch, die Ihr nicht da wart, es wird eine nächste Chance geben.